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2021-04-04 Heinz Sychrowski Klolumnen
2021-04-04 Abseilen bitte – Heinz Sychrowski – Krone öffnen

Die Spitzenkandidatin der Berliner Grünen, Bettina Jarasch, hat sich auf ihrem eigenen Parteitag einen Empörungssturm eingefangen. Warum? Weil sie als Kind Indianerhäuptling werden wollte. Sie hätte auf die Frage aber antworten müssen: „Bundessprecher*in der indigenen Ureinwohner*innen.’’ Deshalb hat sie sich für die „unreflektierte Kindheitserinnerung“ unter Tränen entschuldigt. Weiter so auf dem Weg zur Selbstmordsekte! Noch ein paar Parteitage, und sie peitschen sich selbst aus: wegen unreflektierter Übergriffe auf die Mutterbrust im Säuglingsalter.
Bald werden die Grünen auch als Letzte den Duden benutzen, der nach dem Gender-Debakel schon am Abstieg zu den vergessenen Bestsellern ist (z. B. Stalins Reden und Schriften in 10 Bänden, Meyers Konversationslexikon oder das Amtliche Telefonbuch). Bald müssen sie verbindlich das Bougarabou schlagen lernen, weil ein Depp aus der Universität Oxford verlangt hat, Mozart als Relikt der Kolonialzeit durch afrikanische Musik zu ersetzen. (Dabei dachte ich, Schlimmeres als AstraZeneca könne aus Oxford nicht kommen.) Bald mahnt auf jedem Eiernockerl eine schwer verdauliche Blechtafel an Hitlers kulinarische Vorlieben. Hauptsache, das Demonstrationsrecht virenschleudernder Neonazis und der Aufenthaltstitel für Sexualverbrecher bleiben gesichert. Sonst seilt sich die Entourage von Frau Hebein (von der ich gehofft hatte, sie hätte sich ein für allemal abgeseilt) wieder von der Autobahnbrücke ab.
2021-03-24 Wozu brauchen wir diese Transparenz? öffnen

„,Mit mir gibt es keine Zerschlagung der WKStA“, Interview mit Justizministerin Alma Zadic, von Philipp Aichinger, 20.3. Leider will die Ministerin die „dissenting opinion“ im VfGH einführen. Es ist doch eine Wohltat, dass sich der VfGH una voce äußert und nicht bekannt gibt, welches Stimmenverhältnis zu einer Entscheidung geführt hat. Wird dieses bekannt gegeben, wird es mit Sicherheit politisch interpretiert, es werden Mutmaßungen über Beeinflussung und Absichten verbreitet werden. Wozu brauchen wir diese Transparenz? Nur weil es sie in anderen Ländern gibt? Seien wir doch froh, dass es eine Institution gibt, die rein in der Sache entscheidet; wie knapp entschieden wurde, ist Nebensache, die aber unnötigerweise zu vielen Interpretationen führen kann.

Leserbrief Presse
2021-12-30 new item öffnen



ödigital
2021-12-30 new item öffnen



ödigital
2021-03-22 Angus Young von AC/DC verurteilt „Cancel Culture öffnen
AC/DC-Gitarrist und -Mitgründer Angus Young sieht in der sogenannten „Cancel Culture“ – der öffentlichen Ächtung wegen eines vermeintlichen Fehlverhaltens – eine Gefahr für die Meinungsfreiheit und künstlerische Freiheit.
Der 65-Jährige sagte der „Welt am Sonntag“, „alle Künstler hoffen auf die Freiheit des Worts, des Ausdrucks – da kann ich mich nicht hinstellen und jemanden für etwas verdammen, was er früher geschrieben hat.“

Zeitvergeudung, Vergangenheit umzuschreiben
Manche Menschen würden sich vorlügen, sie könnten bestimmten Werken ihre Geschichte nehmen und gut wäre es. „Aber wenn man den Dingen ihre Geschichte nimmt, wird das, was dabei rauskommt, bestimmt nicht besser. Man vergeudet nur Zeit damit, die Vergangenheit umzuschreiben“, sagte Young.
Ihn persönlich rege die „Cancel Culture“ aber nicht auf. „Wenn sie dich canceln wollen, dann werden sie‘s sowieso tun. Wir sind schon so oft gecancelt worden, dass ich denke: Was soll‘s?“ Wer gecancelt werde, der verschwinde ja nicht, er werde nur zum Teil der Underground-Kultur.


Krone
cancel culture
2021-02-11 SPÖ will Schramböck wegen “Kaufhaus Österreich” anklagen öffnen ödigital
2021-02-11 Datenpanne AGES öffnen

Donnerstag, 11.02.2021
1.469 neue Coronafälle in Österreich
In Österreich wurden am Mittwoch 1.469 Corona-Neuinfektionen registriert. In Burgenland waren es 75, in Kärnten 124, in Niederösterreich 283, in Oberösterreich 213, in Salzburg 134, in der Steiermark 269, in Tirol 98, in Vorarlberg 70 und in Wien 203. Weitere aktuelle Zahlen (Todesfälle, Impfungen und Belegung der Intensivstationen) waren aufgrund einer Datenpanne im Gesundheitsministerium nicht verfügbar.


Heinz Sichrovsky- Unkorrekt – Krone
Unkorrekt/Krone
ödigital
2021-02-11 „Tom und Jerry“ rassistisch? öffnen

Donnerstag, 11.02.2021

▶ Korrektheitsalarm um TV-Serien ▶ „Peter Pan“ gestrichen ▶ Expertin analysiert

„Tom und Jerry“ rassistisch?

Neues Kapitel in der Korrektheitsdebatte rund um möglicherweise rassistische Darstellungen oder Bezeichnungen. Nachdem im Sommer die Zigeunerräder ins Abseits gerollt sind (und wir nun Paprikaräder knabbern), geraten jetzt wieder einmal Zeichentrickhelden wie „Peter Pan“ oder „Tom und Jerry“ ins Visier.
Die Debatte um Mohr im Hemd und Co. hat durch die „Black Lives Matter“-Bewegung in den USA auch bei uns schon vor einiger Zeit neue Brisanz erlangt.
Jetzt geht es älteren Zeichentrickproduktionen wie „Tom und Jerry“ an den Kragen. Der Kampf zwischen Katz und Maus wurde von Amazon 2014 mit Warnhinweisen versehen. „Die Kurzfolgen können ethnische Vorurteile beinhalten.“ Was den Kritikern sauer aufstößt, ist „Mammy Two Shoes“, die schwarze Haushälterin. Jüngst hat Gigant Disney auf seinem Bezahlsender „Dumbo“ und „Peter Pan“ aus dem Kinderprogramm gestrichen. Aufgrund von Bezeichnungen wie „Rothaut“.
Wie negativ wirkt sich das alles wirklich auf Kinder aus? Univ.-Prof. Dr. Brigitte Sindelar, Klinische Psychologin von der Sigmund Freud Uni: „Es ist Aufgabe der Eltern, sensibel auf solche Inhalte zu reagieren. Kinder entwickeln erst ab dem 6. Lebensjahr Stereotype und vor allem zu Beginn der Adoleszenz.“
Gregor Brandl, Kathi Pirker
rassismus, political correctnes
2018-08-27 ppolitical corrrectness öffnen

Es gab diese Korrektheit schon immer. Warum regt sich seit einiger Zeit Widerstand dagegen? Weil es offenkundig keinen entsprechenden gesellschaftlichen Konsens mehr gibt, sondern Menschen mit einer politischen Agenda und medialer Macht versuchen, die Regeln zu bestimmen. Man beobachte nur die in immer schnellerer Folge wechselnden Begriffe für dieselbe Sache (z.B. schwarze Menschen) oder der Sturm gegen ältere Begriffe in historischen Büchern. Davon ist nichts mehr in der Gesellschaft gewachsen, sondern die Dinge werden oktroyiert

Heinz Sichrovsky- Unkorrekt – Krone
Unkorrekt/Krone
political correctness,
2021-01-03 Das darf nicht normal werden! öffnen

Einen ärgeren Bärendienst für eine Flüchtlingsaufnahme aus Moria hätten sich die Silvesternacht-Rowdys von Wien-Favoriten gar nicht einfallen lassen können als diese Randale – wieder mit Migrationshintergrund. Es wiederholt sich. Über Jahrzehnte hatte es sich die Politik in Wien als Erfolg gutgeschrieben, Migrationsgettos zu vermeiden. Jetzt ist eines da.
Andere Großstädte wie Paris, Manchester, Malmö kennen es schon: schrittweiser Umschichtungsprozess bis zur Herausbildung von Mini-Emiraten. Parallelgesellschaften, Brutstätten von Gewalt und Radikalismus oder Straßenschlachten mit der Polizei gehören dort schon zu einer neuen Normalität.
Nein, diese Verschiebung der Akzeptanzschwelle darf in Österreich nicht zu einer Normalität werden! Wehret den Anfängen, heißt es.
Ein Blick nach Frankreich oder Schweden zeigt, dass die Staatsordnung wie durch Krebs langsam aufgefressen wird; wie eine verunsicherte bürgerliche Gesellschaft den Stabilitätsanker verliert; wie die politische Landschaft als Gegenreaktion nach rechtsaußen kippt. Die nächste Wahl in Frankreich könnte, wenn es so weitergeht, Marine Le Pen an die Macht bringen.
Die längst fällige Korrektur muss tiefgreifend sein. Jugendverwahrlosung beginnt mit Elternverwahrlosung. Schulen allein können es nicht schaffen.
Die bisherigen Integrationsansätze haben versagt. Nach neuen Wegen zu suchen muss zu einer nationalen Aufgabe werden.
Kurt Seinitz – Krone – Klartext
migration, integration
2021-01-03 Diverse Kunst öffnen

Was ich mir vom neuen Jahr wünsche, haben Sie ohnehin erraten: verpflichtende „Diversität’’ auch in der Kunst! Einen beherzten Vorstoß meldet das Baltimore Museum: Dort wollte der Direktor Meisterwerke von Warhol und Brice Marden veräußern und dafür „Ankäufe afroamerikanischer Kunst’’ tätigen. Der Schlingel dachte, mit dem Schmäh sein Budget korrekt zu entlasten. Leider wollten die Sponsoren doch lieber „den privilegierten, weißen, männlichen Kanon“ hängen sehen. Und nicht die deutlich günstigere Amy Sherald (Hauptwerk: „Porträt Michelle Obama“). Weshalb sie 50 Mio. Dollar zurückzogen.
Ein herber Rückschlag, aber ein Ansporn für unsere Museumslandschaft. Seit dem Maler Attersee keifend untersagt wurde, nackte Skifahrerinnen zu malen, sind ja die Rubensbestimmungen in Arbeit: Sexistische Frauendarstellungen von Rubens, Botticelli oder Schiele sind mit geschlechtsneutralen Skianzügen und Nadja-Bernhard-Brillen zu übermalen. Genderdiskriminierendes wird ausgebessert (z. B. Dürers Feldhäs*in, Breughels Kindermörder*innen von Bethlehem).
Schwerer ist es mit ethnischer und sexueller Diversität. Zwar ackern zwischengeschlechtliche Angehörige der Wiener Inuit-Community angeblich schon rund um die Uhr an den Staffeleien. Aber um das giftige Gepinsel alter, weißer Männer flächendeckend zu ersetzen, müsste man mit der Kunstpädagogik an Neuen Mittelschulen in Verhandlungen treten: über die Lieferung einer Million Einheiten bis Ende des zweiten Quartals.
Heinz Sichrovsky- Unkorrekt – Krone
Unkorrekt/Krone
2021-01-04 Null Toleranz und Meterstäbe öffnen

Ein offener Brief an die Bundesregierung: Greift durch!
Die propagierte „Eigenverantwortung“ in der Corona-Krise hat sich leider als trügerisch erwiesen. Verdrängung regiert. Eine Infektion gilt vielerorts als Makel, den man am liebsten verheimlichen würde. Rücksichtslosigkeit und Respektlosigkeit, Unverständnis und Dummheit sind das Problem. Doch Ihr seid zu feige, es zu sagen und daraus die Konsequenzen zu ziehen.

Es ist noch immer viel zu wenig begriffen worden, dass ein ausreichender Abstand zwischen Menschen wohl bis 2022 unbedingt notwendig bleibt. Es ist nicht gelungen, zu große Nähe in Corona-Zeiten gesellschaftlich so zu ächten wie körperliche Übergriffe. Hinzu kommt der so sichtbare Unwillen, Masken korrekt oder überhaupt zu tragen. Ein gnadenloses Versagen der Politik.

Mit der Strategie der „Zero Tolerance“ wurde in den 1990er Jahren die Kriminalität in New York dramatisch gesenkt. Damals war ich kein Fan davon. Nun bin nicht nur ich anderer Meinung. Wir brauchen gegen das Virus einen solchen Durchgriff. Die Boote in Venedig dürfen nur ablegen, wenn alle Passagiere eine Maske über Mund und Nase tragen. Das half. Touristen, die sich widersetzten, wurden vom Boot verwiesen. Verstanden haben sie es nicht.

Doch wie groß wäre die Empörung unter Abstands- und Masken-Ignoranten, wenn sich plötzlich ungewaschene und nackte Menschen in der Öffentlichkeit an sie drängen würden?

Nie hätte ich gedacht, dass so vielen Menschen nicht klar ist, wie lang ein Meter ist. Dabei wären, wie in so vielen anderen Ländern vorgeschrieben, eineinhalb Meter Abstand noch sinnvoller. Aufklärung tut not. Ein praktischer Vorschlag: Statt teure Imageinserate zu schalten, verschenkt zunächst Meterstäbe! Massenweise. Da können dann viele zeigen, wie lange der ihre ist. Und seid endlich ehrlich, woher die hohen Ansteckungszahlen kommen: Welche Familien in welcher Größe feiern wo? Welche Jugendlichen wie? Und wie kommt das Virus in die Pflegeheime? Der Storch wird es nicht gebracht haben.

Null Toleranz galt in Neuseeland. Die Premierministerin landete danach einen Wahlsieg wie seinerzeit Bruno Kreisky. Euer Zaudern trifft nun die Falschen, allen voran Kulturtreibende und Tourismusbetriebe, welche die Auflagen aus Überzeugung oft noch übertroffen hatten. Dabei sind die Unbelehrbaren die Geisterfahrer in der Corona-Welt. Und eine Vermögensabgabe/Erbschaftssteuer/Schenkungssteuer wird um so höher ausfallen, je länger zu wenig geschieht. Meine Güte, traut Euch doch endlich. Setzt Abstand, Maskenpflicht und Desinfektion rigoros durch. Lasst lüften. Stolpert nicht nur von einem Lockdown in den nächsten. Handelt. Konsequent. Dafür wurdet Ihr gewählt.

Hans Peter Martin – Kurier
regierungsversagen, corona massnahmen,
2021-01-04 Wir, die Impfwilligen öffnen

Warum der Fokus auf die Impfskeptiker aktuell keine Priorität hat: Wir haben ohnehin zuwenig Vakzine.
Die Gesellschaft hat ein neues Shitstorm-Ziel der Intelligenzija gefunden: Die Impfgegner. In unzähligen medialen Diskussionen beschäftigt man sich mit ihnen und bittet ihre politischen Protagonisten vor den Vorhang.
Das augenblickliche Problem ist aber ein anderes: Vor uns liegt ein Lockdown-Marathon, denn wir haben nicht genug Impfstoff. Und impfen, wie wir jetzt gerade sehen, ist die einzige nachhaltige Strategie gegen die Pandemie.
Da nützt auch die Frage nicht, ob Impfunwillige bekehrt werden können, wenn Gabalier sich impfen lässt, um eine KURIER-Headline zu zitieren. Genützt hätte es, sich mehr Gedanken über die Impfstoffbesorgung zu machen. Und sich nicht auf „wir rufen alles ab, was wir durch die EU in der Beschaffung bekommen können. Mehr geht nicht“ (O-Ton Regierung) zu beschränken. Man ist ja auch sonst immer wieder entgegen EU- Mehrheiten andere Wege gegangen.
Wo bleibt hier eine österreichische Vorreiterrolle? Warum schafft Deutschland die Beschaffung zusätzlicher Impfdosen? Warum ist Israel in dieser Frage so viel besser als wir?
Es hilft uns also im Moment nur wenig, die Impfunwilligen zu überzeugen, solange wir die Impfwilligen nicht rasch impfen können. Das könnte noch zu einem veritablen politischen Stolperstein werden, wenn der Bundeskanzler hier nicht Dampf macht. Auch wenn es manche noch nicht geschnallt haben: Es gibt nur eine Antwort auf die Pandemie. Und die heißt: Impfen – koste es, was es wolle.
Die Rufe der Willigen müssen lauter werden. Schluss mit dem falschen Fokus auf Impfgegner und der Taktik, das Problem mit Taferln zu illustrieren, statt Lösungen zu liefern.
Im Moment manifestiert sich ein beunruhigendes Bild: Fehlende Managementfähigkeit wird durch hektische Regelungswut ersetzt.
Meine Schwiegereltern sind über 80 und haben Vorerkrankungen. Ich bin über 70 und viele meiner Freunde auch. Keiner von uns hat bis heute erfahren können, wo und wann er geimpft werden kann. Das hätte schon vorbereitet sein können. Schließlich bekommen wir ja seit Monaten zu Recht erklärt, dass die Impfungen die einzige wirksame Lösung sein werden.
Wir, die Impfwilligen, werden lauter werden und konkrete Antworten verlangen. Hört auf, Euch jetzt mit den Impfunwilligen zu beschäftigen und kümmert Euch besser um die Impfwilligen. Jetzt!
P.S.: Ab sofort sollten so wie die täglichen Neuinfektionen, auch die Zahl der täglich oder zumindest wöchentlich verabreichten Impfungen offiziell publiziert werden. Es wird einer der wichtigsten Parameter für die Wende werden.

Rudolf Klausnitzer – Kurier
regierungsversagen, corona massnahmen, corona impfung