Israels Flaggen auf österreichischen Amtgebäuden
Ein diplomatischer Fehltritt!

Aus Solidarität mit Israel haben Österreichs Kanzler Kurz und Außenminister Schallenberg auf ihren Amtsgebäuden die Flagge Israels hissen lassen.

Nicht nur, dass es der "immerwährenden Neutralität" widerspricht, wenn man offiziell Flaggen von kriegsführenden Staaten auf Amtsgebäuden der Republik aufzieht, gefährdet es auch die Qualifikation eines "neutralen" Standortes für internaionale Verhandlungen.
Die Absage des bilateralen Treffens mit Österreichs Außenminister Alexander Schallenberg vom iranischen Außenminister Mohammed Dschawad Sarif ist ein ernstes Zeichen dafür.

Solidarität mit Israel ist wichtig und richtig, aber diese effekthaschende Aktion ist für eine Solidaritätskundgebung denkbar ungeeignet!

Zum Selbstverständnis Österreichs als neutraler Vermittler bei Konflikten, als Standort für Vermittlungsgespräche – wie z.B. die in Wien laufenden Verhandlungen zur Erneuerung der Atomvereinbarung von 2015 – passt dieser plakative Auftritt sicher nicht.
Im Gegenteil, diese – einseitige – Solidaritätsbekundung gefährdet die Vermittlerrolle und befeuert mutmaßlich Teile der moslemischen/arabischen Bevölkerungsgruppen zu pro-palästinensischen Demonstrationen, die u.U. die innere Sicherheit gefährden können – wie es in Deutschland bereits der Fall ist.

Israel verteidigt sich zurecht gegen die terroristischen Angriffe der Hamas, nimmt aber auch Kollateralscschäden bei der palästinensischen Zivilbevölkerung in Kauf.

Mit Entspannung ist nicht zu rchnen (Über 120 Tote bei Kampfhandlungen), in Deutschland spitzen sich Konflikte mit pro-palästinensischen Gruppen zu, israelische und jüdische, aber auch muslimische und palästinensische Einrichtungen müssen massiv geschützt werden.

Situationen, die in Österreich hoffentlich nicht so eintreten werden – auch wenn das offizielle Östereich plakativ Partei ergreift.

P.S.:  Wer suchet, der findet!
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Medienspiegel:
2021-05-14 Die zwei Corona-Fehler der Regierung und der Mangel an EigenverantwortungFlorian Asamer – Presse

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