Der nächste Lockdown kommt bestimmt!

"Nicht immer ist alles gut gelaufen", räumte Anschober am 2020-06-06 ein. Wichtig sei aber, "dass man dazu bereit ist, ehrlich zu kommunizieren, dass Fehler passiert sind, und daraus zu lernen"

Warum haben die Regierung und er nur wenig bis nichts aus den Fehlern gelernt?
Wichtig und richtig wäre, den durchaus sinnhaft erscheinenden Forderungen von Pamela Rendi Wagner zu folgen, selbst wenn diese unter dem Bannfluch "not invented here" liegen!

Die Oppositon, i. B. PRM, mit "ins Boot zu holen", statt redundante Auftritte des "Corona-Quartetts" zu inszenieren, wäre ein wirklich staatstragender Schritt, um gemeinsam wirksame Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung zu setzen.

Die “Verschärfung” (ebenso unsäglich wie Lockdown “light”) des Lockdown, ist leider kein Schuldeingeständnis der Regierung, sondern eine verzweifelte Notbremsung, die viel zu spät eingesetzt wird.
Die Kritik der Opposition ist, berechtigt, eine äußerst scharfe.
Zustimmung zu den Maßnahmen wäre aber dennoch wichtig gewesen.

Dass der kleinwüchsige Sub-Chef einer nunmehr verzwergten Partei mit Sudelwörtern und Demokratie-Untergangs Parolen auf die Bühne tritt, ist weiters nicht verwunderlich, zeigt es doch das wahrere Gesicht der blauen Truppe.

Dass Beate Mein-Reisinger ihrer Profilierungsneurose freien Lauf lässt, war erwartbar. Mit “hätt i war i tät i” die Regierung zu kritisieren, ohne ein sinnhaftes “tät i” vorzuschlagen, ist keine konstruktive Kritik, sondern trotzkopfartiges Nörgeln. Klagsandrohungen sind auch kein Signal zur gemeinsamen Bewältigung einer Krise. Die Verweigerung der Zustimmung ist Wasser auf die Mühlen der Corona-Leugner und denjenigen, die glauben ihre Freiheit (sich anstecken zu dürfen?) verteidigen zu müssen..

Pamela Rendi-Wagner hat – im Gegensatz zu Beate Meinl-Reisinger und wahrscheinlich auch im Gegensatz einiger ihrer Partei”freunde” – dem Notbremspaket, wenngleich zähneknirschend, zugestimmt und damit verantwortungsbewusst gehandelt.

Sie hat als Einzige ein umfangreiches und klares Maßnahmenpaket präsentiert, das von hoher fachlicher, sachlicher und auch politischer Kompetenz zeugt. Dies ist anerkennenswert und die Regierung wäre gut beraten, dieses Forderungspaket rasch und professionell abzuarbeiten.

Sinnhafte Oppositionspolitik wäre die Einforderung und Kontrolle der Abarbeitung dieses Forderungskatalogs.

“Wir müssen die Kontrolle über das Virus nach dem Lockdown behalten,
sonst hat das Virus weiter die Kontrolle über uns.”
(© PRW)

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Die Donaustadt braucht keinen Sportverein als “wirklich sinnstiftenden Faktor des Bezirkes”, die Vielfal läßt sich nicht in ein Schlagwort pferchen. Ob Bezirksnamen wie Hietzing, Döbling etc. entscheidend für die “Eigenschaften” des jeweiligen Bezirks sind, erschliesst sich nur den Wahrnehmungen des Herrn Schreiber.
Für ihn – und nur für ihn – wird die Donaustadt wohl noch eine sehr lange Zeit der Bezirk ohne Eigenschaften sein.

Für einen weltoffenen Entdeckungsreisenden ist die Donaustadt aber eine nahezu unerschöpfliche Quelle vielfältiger Eigenschaften und Szenarien!

P.S.:  Wer suchet, der findet!

 Medienspiegel:

Donaustadt – der Bezirk ohne Eigenschaften“Dominik SchreiberKurier 2020-09-26. 
Jeder neunte Wiener Wähler lebt hier – kein anderer Bezirk ist politisch so umkämpft.
Doch der zweitgrößte Bezirk ist noch auf der Suche nach einer Identität
Als begeisterter – wenngleich “Zuagroasta” – Donaustädter muss ich Herrn Schreiber lauthals widersprechen!